Oliven werden in verschiedenen Reifestadien geerntet. Frisch vom Baum sind die Oliven bitter und ungenießbar.
Nachdem die Oliven gewaschen, eingeweicht und eingelegt wurden, sind sie kleine Delikatessen.
Ob Oliven grün oder schwarz aussehen, fruchtig oder vollmundig schmecken, hängt davon ab, wann und wo sie geerntet wurden.
Feste, fruchtige, grüne Oliven werden unreif gepflückt. Weiche, aromatische, pechschwarze Oliven werden reif gepflückt.
Oliven erhalten Sie frisch, oder im Glas haltbar gemacht, in LebensmittelLäden, Feinkost- und Delikatess-Läden und auf Wochenmärkten.
Oliven im Glas gibt es im Supermarkt. Beachten Sie die Angaben auf dem Etikett: Sollten Farbstoff oder Eisen-II-Glukonat auf der Zutatenliste bei den schwarzen Oliven stehen, dann sind nicht schwarze, vollreife, sondern helle geschwärzte Oliven im Glas.
Wirklich gute Oliven erhalten Sie im Delikatess-Geschäft oder auf Wochenmärkten. Hier werden die Oliven "offen" verkauft und Sie können die Früchte auch probieren.
Grüne Oliven sollten eine glatte, straffe Haut haben. Schwarze dürfen weich und schrumpelig aussehen, sollten aber glänzen. Oliven nicht mitkochen, sondern erst kurz vor Ende der Garzeit dazugeben. Grüne und schwarze Oliven unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch im Energiegehalt: 100 g grüne Oliven haben etwa 140 Kalorien, Schwarze mehr als das Doppelte.