Knoblauch zählt zu den ältesten Heilpflanzen. Louis Pasteur entdeckte 1858 die antibiotische Wirkung des Knoblauchs.
In der altindischen Medizin galt Knoblauch als Kräftigungsmittel. Die Ärzte in der Antike setzten Knoblauch zur Therapie von Kopfschmerzen, Schlangenbissen, Durchfall und Hautausschlägen ein.
Heute ist es wissenschaftlich erwiesen, daß seine Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und auf bakterielle und virale Infektionen unbestritten ist.
Knoblauch gehört zu den Liliengewächsen genau wie die Zwiebel. Angebaut wird er überall, wo es heiß und trocken ist. Die wichtigsten Anbauländer sind Kalifornien, Spanien, Ägypten, Frankreich und Italien. Hauptsaison ist im Frühjahr und Sommer.
Als Alternative gibt es noch den Schnittknoblauch, der erst ca. 1985 aus Asien eingeführt wurde.
Knoblauch erhalten Sie beim Gemüsehhändler, in Lebensmittel-Läden und auf Wochenmärkten.
Frischer Knoblauch hat große, feste Stiele und es gibt ihn mit weißen oder violetten Knollen.
Den frischen Knoblauch können Sie im Frühjahr und Frühsommer kaufen. Wenn Sie getrockneten Knoblauch kaufen, sollten Sie besonders darauf achten, daß die weiße Außenhaut die Knolle fest umschließt und die Knolle fest ist.
Die Außenhaut des Knoblauchs muss trocken sein. Frischer Knoblauch hält im Gemüsefach des Kühlschrankes ca. 2 Wochen. Knoblauch können Sie außerdem als Granulat, Pulver, Saft oder Salz kaufen.
Der frische Knoblauch sollte jedoch bevorzugt werden. Knoblauch besitzt das schwefelhaltige Allicin, welches antibiotisch wirkt und für seinen unverwechselbaren Geruch verantwortlich ist.
Allicin wird in der Pflanze aus Alliin gebildet, welches auch in den Zwiebeln vorkommt. In der Zwiebel wird es allerding nicht in Allicin umgewandelt.