Die Heimat des Ur-Apfels ist Westasien und der Kaukasus. Heute werden unzählige Sorten angeboten.
Süß-säuerlich sind z.B. die Sommerfrüchte "Weißer Klarapfel" und "Gravensteiner". Ausgeprägte Säure liefert der "James Grieve".
Ein knackiger Apfel ist der säuerliche "Elstar", der im Herbst angeboten wird. Süßes Aroma besitzen die Winteräpfel "Alkmene" oder "Golden Delicious". "Jonagold", "Jonathan", "Cox Orange", der Vitamin-C- reiche "Berlepsch", "Granny Smith" oder der Kochapfel "Boskop" schmecken eher säuerlich.
Lebensmittel-Handel, Obst-, Gemüseläden und Wochenmärkte
Die Europäische Union teilt die Äpfel in Handelsklassen ein: "Extra" auserlesene Ware, "I" hochwertige Ware, "II" gute Ware, "III" Haushalts- und Industrieware.
Schöne ausgereifte Äpfel weisen in der Regel auch den besten Geschmack und die meisten Nährstoffe auf. Reife Früchte haben eine breite, tiefe Kelchgrube.
Äpfel sollte man nicht schälen, da die meisten Vitamine und Faserstoffe direkt unter der Schale sitzen. Deshalb lieber etwas mehr Geld für ungewachste oder ungespritzte Äpfel in Bio-Läden, Obstläden oder Wochenmärkten ausgeben.
Mit 50 kcal je 100 Gramm liefert ein Apfel reichlich Pektine, die einen zu hohen Cholesterinspiegel senken können, Balaststoffe für die Verdauung und sehr viel Kalium. Äpfel enthalten auch Vitamin A, B1, B2, Niacin und Vitamin C, Phosphorsäure und Eisen.