Thema: Weizenfreie Gerichte - Kategorie: HausgeflĂŒgel

Rezept Bild: Ente al orange mit Gnocchi
Rezept-Bild: Gebratene GĂ€nsekeulen
Rezept-Bild: Gebratene GĂ€nsekeulen
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HausgeflĂŒgel - Ente - Gans - GeflĂŒgel Rezepte

Erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist das HĂ€hnchen zum preiswerten Braten fĂŒr jedermann geworden. Durch die gezielte Zucht ist es uns heute möglich, mehrmals pro Monat HĂ€hnchen zu essen. Ein richtig gutes HĂ€hnchen ist heute ein BiohĂ€hnchen oder aber zumindest ein HĂ€hnchen aus Bodenhaltung mit nachvollziehbaren Herkunftsangaben.

Hier ist Österreich zu einer „europĂ€ische Gourmetinsel“ mutiert. In jeglichem Supermarkt erhalten Sie vom Bio- ĂŒber das „normale“ HĂ€hnchen mit Herkunftsangabe tĂ€glich frischestes GeflĂŒgel. Im benachbarten Ausland ist dies leider nicht immer der Fall, daher wird der Feinschmecker auf BiomĂ€rkte, WochenmĂ€rkte und den spezialisierten GeflĂŒgelhĂ€ndler ausweichen. Hier ist der gezielte Einkauf die beste Lösung, um die beste QualitĂ€t zu erhalten. Fragen Sie den VerkĂ€ufer direkt und ohne Scheu, woher das HĂ€hnchen bzw. sonstiges GeflĂŒgel stammt, und wie es aufwĂ€chst und gefĂŒttert wird.

Letztendlich wird Sie der Geschmack eines „guten HĂ€hnchens“ von der tatsĂ€chlichen QualitĂ€t ĂŒberzeugen. Ein tiefgekĂŒhltes HĂ€hnchen ist fĂŒr uns immer nur zweite Wahl. TiefgekĂŒhlte HĂ€hnchen sind nicht unbedingt schlecht, dennoch wird jeder, der einmal ein perfekt zubereitetes „Edelhuhn“ gegessen hat den Unterschied feststellen. So ist das Fleisch einfach zarter, der Saft bleibt beim frischen HĂ€hnchen erhalten und ist bei weitem schmackhafter. Gleiches gilt im ĂŒbrigen auch fĂŒr anderes HausgeflĂŒgel wie Ente und Gans. Der QualitĂ€tsunterschied von gefrorenen zu frischen Enten und GĂ€nsen ist im Vergleich zum HĂ€hnchen nicht ganz so gravierend. Enten- und GĂ€nsefleisch ist bei weitem Fetter, dies gilt nicht nur fĂŒr die Haut sondern auch fĂŒr das eigentliche Fleisch selbst. So bleibt das Enten- und GĂ€nsefleisch beim braten eher saftig und zart.

Der QualitĂ€tsanspruch des Verbrauchers ist Gott sei dank wieder am steigen, so werden wieder vermehrt Enten, GĂ€nse und HĂ€hnchen freilaufend aufgezogen und mit Mais und anderen natĂŒrlichen Futtermitteln gefĂŒttert. Eine Maispoulardenbrust ist auch an der gelblichen Fleischfarbe zu erkennen, das Huhn schmeckt einfach so, wie es schmecken soll. Der Feinschmecker ist erfreut, der Bauer muss sich kein schlechtes Gewissen machen. Überhaupt ist ja der stĂ€ndige oft tĂ€glich mehrmalige Fleischkonsum in Frage zu stellen. GenĂŒgt nicht ein gutes Huhn alle 2 Wochen in einem ausgewogenen Speiseplan? Am nĂ€chsten Tag lĂ€sst sich aus den ausgelösten GeflĂŒgelknochen den so genannten Karkassen eine wunderbare HĂŒhnersuppe zubereiten. Das Rezept fĂŒr Entensuppe und GĂ€nsesuppe unterscheidet sich im ĂŒbrigen kaum von dem der HĂŒhnersuppe - nur die beigelegte, andere GeflĂŒgelkarkasse bestimmt den Ausgang des Suppengeschmacks.

Die HausgeflĂŒgelkĂŒche ist an Vielfalt kaum zu ĂŒbertreffen. Die traditionelle KĂŒche bietet hunderte GeflĂŒgel Kochrezepte fĂŒr die verschiedensten kulinarischen WĂŒnsche. Da werden am Ende auch die Kinder froh, es mĂŒssen nicht immer Freischwimmer - HĂ€hnchen" aus dem hauseigenen Fettpool sein, die so genannten Chickenwings sind mariniert und bei dezenter bis krĂ€ftiger Knusper- Temperatur ohnehin besser im Geschmack und bei weitem gesĂŒnder fĂŒr den Kindermagen.

Unsere GeflĂŒgel Kochrezepte sind auch fĂŒr Kinder sehr gut geeignet. Die Familie erfreut sich jedes Jahr wieder auf die traditionelle Martinigans. Das Martinsganserl hat ĂŒbrigens auch einen wichtigen, geschmacklichen Hintergrund: Wer es sich leisten konnte, hat die Gans bereits 6 Wochen vor Weihnachten am Martinstag verzehrt, da waren die GĂ€nse noch zarter und nicht zu Fett. Der Brauch, am 11. November eine Gans zu verzehren geht zurĂŒck auf eine Legende um den heiligen Martin. Als dieser gegen seinen Willen im Jahre 371 zum Bischof von Tours gewĂ€hlt wurde, versteckte er sich in einem GĂ€nsestall. Weil die GĂ€nse ihn mit lautem geschnattere verrieten, wurden diese anschließend gebraten. Die Zubereitung von Ente und Gans unterscheiden sich nur unwesentlich - die Gans muss öfter gewendet werden und je KG GĂ€nsebraten mĂŒssen Sie mit einer Stunde Garzeit rechnen. FĂŒr beide GeflĂŒgelsorten sind Temperaturen von 160- 175 Grad Celsius optimal.

Am Ende dieser kulinarischen Geschichte ĂŒber das GeflĂŒgel sollten wir auch nicht vergessen: Daunenkissen sorgten fĂŒr wunderbare warme NĂ€chte, natĂŒrlich nur fĂŒr betuchte Menschen, die nicht mit ihrem Federvieh in einem Stall schlafen mussten. Weiters kann dem GĂ€nsekiel eine wahrlich kulturgeschichtliche Rolle zugeschrieben werden: Vor der großen Druckrevolution und den dann folgenden Zeitungsenten konnten Schiller, Beethoven und Kant Ihre Werke sei es nun der Imperativ oder die Neunte Sinfonie ausschließlich mit GĂ€nsefedernhilfe zu Papier und damit unter das Volk bringen.

FĂŒr Fragen rund um die HausgeflĂŒgel- Zubereitung sowie GeflĂŒgel Koch- Rezepte kontaktieren Sie uns ĂŒber das "Forum Frag den Chefkoch" , wir werden Ihnen gerne und umgehend Antworten.
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