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Rezepte vom Chefkoch mit Fotos - Zutatenlexikon mit Fotos - Kochschule mit Foto - Kochrezepte mit Foto
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Nachricht |
heinz4343
Anmeldedatum: 11.08.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 05.01.2007, 21:24 Titel: Suppen Rezepte und Kartoffelsuppe |
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Grias Di Chefkoch Thomas Sixt,
habe gestern ohne Rezept eine Kartoffelsuppe zubereitet, bzw. würde ich das im nachhinein als Versuch bezeichnen. Ich habe die Kartoffeln in Wasser weich gekocht, dann zerdrückt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Nach dem Verrühren mit dem Schneebesen hatte ich mehr einen bröckeligen Kartoffelbrei als eine Kartoffelsuppe.
Sorry für diese wirkliche Anfängeranfrage - mich würden auch noch andere Suppen Rezepte interessieren.
Freue mich auf Nachricht
pfiati Heinz |
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ThomasSixt Site Admin
Anmeldedatum: 27.06.2006 Beiträge: 1008
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Verfasst am: 08.01.2007, 15:59 Titel: |
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Hallo Heinz,
bin mir ganz sicher, Du bekommst das in Zukunft hin mit der Kartoffelsuppe.
Es gibt natürlich viele Rezepte Kartoffelsuppe, hier zum Beispiel:
Rezept Kartoffelsuppe
Und alle Suppenrezepte sind hier zu finden:
Suppen Rezepte
Gruß vom Chefkoch Thomas Sixt |
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Abraxas3344
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 34 Wohnort: Calden/Nordhessen
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Verfasst am: 12.08.2008, 16:53 Titel: |
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Ich bin gerade dabei, eine Kartoffelsuppe nach Art meiner Liebsten zu kochen.
Früher, als meine Mutter selig noch kochte, was Kartoffelsuppe für mich immer das blanke Grauen.
Vor fast siebzehn Jahren lernte ich meine Maus kennen. Das Mädchen war aus der ehemaligen DDR, hatte viel mehr Fantasie als ich beim Kochen (na ja, sie zauberte aus einem leeren Kühlschrank immer noch ein zauberhaftes Essen; ich dagegen musste vor jedem Gang in die Küche erst mal einkaufen gehen).
Ich lernte also ihre Kartoffelsuppe kennen. Und die ging ganz einfach:
Sie kochte ein Hühnchen mit einer Zwiebel und einer Knoblauchzehe weich. Salz und Pfeffer gehörten naturgemäß dazu.
Wenn das tote Tier weich war, wurde das Fleisch von der Karkasse gelöst und wieder in die Brühe geworfen. Mit Haut. Mit Innereien. Dann kamen Kartoffeln dazu. Gut. Kleingewürfelt. Und ein Päckchen gefrorenes Buttergemüse. Und ihre "geheimen" Gewürze. Die kenn ich heute noch nicht, aber ich denke, mit meinem Geschmacksempfinden (Angeber, alter Raabe) hab ich das ganz gut raus. Majoran kam dran. Petersilie. Etwas Thymian. Manchmal ein winziges Stück Ingwer (ja, richtig gelesen).
Und dann das Hauptwerkzeug: Der "Zauberstab". Damit hat sie die Suppe püriert.
Das war sooooo lecker, dass ich das irgendwann auch probiert habe.
Heute koche ich etwas differenzierter. Für mich ist eine Beinscheibe vom Rind die ideale Grundlage. Die wird gekocht. Ganz normal, mit Salz und Pfeffer. Abschäumen fällt flach bei dieser Suppe. Ich will den ganzen Geschmack. Ist das Fleisch weich, kommt es aus der Brühe und wird gewürfelt und zur Seite gestellt.
Mit den kleingewürfelten Kartoffeln (mom nehme ich "Annabell", eine frühe festkochende Kartoffel mit sehr viel Eigenaroma) gebe ich ein gewürfeltes Suppenbund nebst Zwiebel und Knoblauchzehe in die Brühe, die ich vorher entfettet habe. Etwas getrockneter Majoran, Salbei, Estragon geben den feinen Geschmack. Fünfzehn Minuten kocht das Ganze nun höchstens. Dann kommt ein gutes Stück Butter hinein und ein kleiner Schluck Sahne (für das Gewissen: wir haben bereits entfettet).
Dann wird gründlich püriert. Das Fleisch kommt wieder ins Süppchen, dann noch viel frische Petersilie - fertig.
Das ist jedesmal ein Hochgenuß. Da soll noch einer sagen: Nein, meine Suppe ess ich nicht........
Gruß
Abraxas |
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