Wildrezepte
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Aus heidnischen Glauben stammt der Aberglaube, die Menschen könnten die Eigenschaften der Tiere essen, natürlich nur die positiven. Siegfried war da Gott sei dank schon eine Stufe weiter, er badete in des Drachen Blut und trank es nicht.
Wildgerichte galten schon immer als etwas besonderes, jagen durfte in früheren Zeiten nur der Adel oder die betuchte bessere Gesellschaft. Später dann konnte zwischen Jägern und Köchen ein inniges Verhältnis entstehen: Der Jäger war Pfleger, Erleger, Schlächter und Fleischer zugleich und konnte sich noch die besten Stücke für sich selbst behalten. Dieser beruflichen, gegenseitigen Wertschätzung haben die Köche später ein Denkmal von zweifelhafter Wertigkeit gesetzt: das Jägerschnitzel oder auch den Jägerbraten. War die Bezeichnung für dieses Gericht nicht gar die Rache eines Küchenchefs am Jäger für die Belieferung mit zähem Wildfleisch?
Ganz früher spielte dies wohl eher keine Rolle. Ließen doch die Jäger und Köche das Wild mitsamt der Decke, wie das Fell genannt wird, wochenlang hängen. So sollte das begehrte Fleisch den typischen „haut gout“ Geschmack erlangen. Haut gout hin oder her, dafür wurden die Saucen und Beizen derartig kräftig abgestimmt, damit der Fäulnisgeschmack wieder verschwand.
Wildfleisch ist eine Delikatesse, zur rechten Zeit mit viel Können und Geduld bereitet, kann ein wirklich besonderer Genuss entstehen. So sind Wild Rezepte die Basis eines guten Wild Gerichts. Die Wildzubereitung erfordert nicht immer sehr viel Zeit - Wildfleisch schmeckt, wenn zart und fein zubereitet auch den Kindern. Damit das Kochen auch wirklich einfach wird, haben wir einige Wildgerichte aufbereitet. Die Wild Kochrezepte hierzu sind zum leichten Nachkochen für jedermann geeignet.
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