Fisch Rezepte
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Der Fischkoch in der Profiküche heißt Possionier. Für das Zubereiten
von Fisch ist besonderes Fingerspitzengefühl erforderlich. Fischeiweiß
beginnt bei knapp über 30 Grad Celsius zu gerinnen, das heißt zu garen.
Fisch muss also immer besonders schonend und vorsichtig zubereitet
werden, da das Fleisch sonst zerfällt und damit sowohl optisch als auch
geschmacklich „am Ende“ ist.
Die Fischzubereitung und Fisch Kochrezepte sind eine eigene Wissenschaft, wenn Sie jedoch auf einige Regeln achten und Sie geprüfte Fisch Rezepte als Anleitung verwenden, kann fast nichts schief gehen.
Beim Braten von Fischfilets oder ganzen Fischen darf die Pfanne nicht zu heiß und nicht zu kalt sein. Eine überhitzte und rauchende Pfanne ist
der schwarze Einstand in ein Fischgericht. Die Pfanne also mäßig
erhitzen, wenig Öl eingießen und das trocken getupfte Fischfilet mit
der Hautseite zuerst anbraten, oder den ganzen ebenso trocken getupften
Fisch einlegen und sanft anbraten. Ein Fischfilet können Sie relativ
lange auf der Hautseite braten, auf der sichtbaren Oberseite können Sie
das langsame garen des Fischfilets durch die Veränderung der Farbe
wahrnehmen. Das Fischfilet wird kurz vor dem servieren einmal
umgedreht, so gart das Fischfilet auf den Punkt und die Haut bleibt
noch knusprig. Die Fischküche ist übrigens ein gutes Rezept zum
abnehmen.
Beim Grillen von Fisch ist die richtige Temperatur ein noch größerer Erfolgsfaktor, je nach verwendeter Grillkohle und der Konstruktion des
Grills entstehen Temperaturen von bis zu über 300 Grad Celsius. Diese
Temperaturen sind für manche Fischsorten wie zum Beispiel Scholle oder
Seezunge zu viel - da hier sehr schnell gegart wird. Sehr oft zerfällt
die zarte Zutat nach wenigen Minuten. Hier bedarf es einer indirekten
Grillweise, dies bedeutet, das Gargut wird auf einer Alufolie seitlich
der Grillstelle gegart. Fischsorten wie zum Beispiel Lachs vertragen
sehr hohe Temperaturen, doch auch hier sollte mit bedacht gearbeitet
werden. Fisch Kochanleitungen und Rezepte müssen auf den Eigengeschmack
des Produktes eingehen und sollten den Geschmack betonen, keinesfalls
überdecken.
Beim pochieren wird das Fischfilet zumeist ohne Haut in einen kochenden Gemüse- Weinsud eingelegt, anschließend zieht der Koch den Topf von der Herdstelle. Das Weiterkochen der Flüssigkeit wird damit unterbrochen und das Gargut zieht unter dem Siedepunkt langsam gar. Je nach Größe des Fischstückes kann dieser Vorgang bei kleinen Fischstücken sehr
schnell gehen oder aber bei größeren Fischstücken einige Minuten in
Anspruch nehmen. Pochierte Fischzubereitungen werden gerne mit cremigen
Saucen kombiniert, damit der Geschmack des Fisches Unterstützung und
Vollkommenheit findet. Ein besonderes Beispiel für diese Zubereitungsart ist "Pochierter Heilbutt auf Sauerkraut und Champagnerschaum."
Beim frittieren von Fischfilets und Meeresfrüchten ist ähnlich wie beim braten die Temperatur des Öls zu beachten. Durch den schützenden Mantel aus Teig oder Panade wird die Zutat jedoch im Regelfall relativ schonend gegart. Beim frittieren ist neben der Temperatur des Öls der Zeitfaktor ausschlaggebend. Auch frittierter Fisch ist relativ schnell gegart und sollte nicht zerfallen sondern eine feste und dann noch besonders schmackhafte Konsistenz vorweisen. Ein Kochrezept mit gebackenen Austern für einen besonderen Anlass können wir Ihnen auch für ein Buffet empfehlen.
Die Erwachsenen haben manchmal falsche Gedanken und Vorstellungen, was Kinder gerne Essen. Wir haben bei unseren Probekochen festgestellt, dass Kinder sehr gerne "Fischiges" essen und zwar nicht nur Fischstäbchen. So konnten wir beim 5 jährigen Andreas ein äußerstes Interesse an Dorsch in der Eikruste mit Erdäpfelsalat feststellen, weiters hat die Fischsuppe mit Safran insbesondere der 6 jährigen Marie besonders gut geschmeckt. Fisch ist ja besonders gesund und enthält neben essentiellen Fettsäuren jede Menge Vitamin e. Das Rezept der Fischsuppe wollen wir Ihnen hier auch nicht vorenthalten.
Fischprodukte sollte entweder tiefgekühlt oder aber wirklich absolut frisch gekauft werden. Für Süßwasser- als auch für Salzwasser- bzw. Meeresfische gelten die immer gleichen Frischemerkmale: klare Augen, knallrote Kiemen, unverletzte und feuchte Haut bzw. Schuppenkleid, einwandfreier und frischer Geruch. Einzig der Zander bildet eine Ausnahme, seine Augen sind immer trüb.
Unsere Fischrezepte laden Sie ein zu einer Geschmacksreise: reichlich Kräuter, exotische Aromaten und natürlich einige Klassiker wie die Forelle Müllerin sind zu finden.
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