Eintopf
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Meist erinnert man sich an die Eintopf Rezepte aus der Kindheit, nicht nur der obligatorische Silvestereintopf, oftmals ein Kartoffelgulasch, sondern auch Gulasch und Pichelsteiner erwecken positive Kindheitserinnerungen.
Solche scheinbar einfache Gerichte sind in Wahrheit sehr charakteristisch: Je einfacher der Eintopf erscheint, desto sauberer muss der Koch oder die Köchin arbeiten und dabei die Zusammensetzung der Speise beachten. Ein Szegediner Gulasch erhält beispielsweise durch die Verwendung von Schweineschmalzbeim Anbraten des Fleisches in Kombination mit den restlichen Zutaten und dem Kochvorgang ein ganz spezielles Aroma. Dieses höchst eigenständige Geschmacksmomentum kann mit anderen Zutaten nicht erzeugt werden und - die Kindheit lässt grüßen, dieser unverwechselbare Geschmack muss erzeugt werden da sich sonst der wahre Genuss nicht einstellen kann.
In den Eintöpfen der Großmutter stecken unverwechselbare Düfte, so ist frischer Majoran in Kombination mit Kartoffeln eine ewig gebliebene Erinnerung. Kümmel, Schweinefleisch und Kartoffeln bilden eine unzertrennliche Einheit. So erhält der Gaumen bereits in frühen Kindheitstagen seine individuelle Prägung. Manch einer wird nun sagen, das kann ja nicht so sein. Doch denken Sie an den letzten Weihnachtsbraten - was bedeutet diese höchste Wunscherfüllung und warum wird diese doch als großes Glück empfunden? In dieser Hinsicht erscheint die große Gourmetküche der Starköche manchmal etwas ärmlich - sie kann gegen prägende Erinnerungen kaum bestehen.
In unseren Zeiten spüren wir den Einfluss der Länderküchen, das bekannte Chili con Carne, eine mexikanische Spezialität, ist nicht nur auf Partys ein oftmals scharfes Erlebnis und damit ein optimales Eintopf Kochrezept.
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