Zubereitung
Die Butter schmelzen und bereit stellen. Das Sauerkraut mit dem Bratensaft und dem Apfelkompott ansetzten und leicht köcheln lassen.
Die Zwiebel würfeln und mit etwas Butter anschwitzen, mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen lassen und zuletzt die Sahne in die kochende Flüssigkeit langsam einkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die weißen Pfefferkörner mit dem Sonnenblumenöl anrösten, mit dem Cognac flambieren und mit der vorbereiteten Sahnesauce auffüllen.
Das Backrohr auf 200°C Heißluft vorheizen.
Den Strudelteig auf einem Küchentuch ausbreiten, mit etwas Butter bestreichen nun am unteren Rand die Blutwurst auf den Strudelteig legen.
Den Strudel straff einwickeln, die Seitenteile nach unten einklappen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Den Strudel mit der restlichen Butter bestreichen und in den Backofen geben.
Den Strudel ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Die Pfeffersauce passieren, mit dem Stabmixer unter Zugabe eines kalten Stück Butter aufmontieren und aufmixen sowie mit einem Hauch Muskat und Salz und Pfeffer sowie einem Hauch Honig abschmecken.
Den knusprig gebackenen Blutwurststrudel vorsichtig in Scheiben schneiden und mit dem Apfelsauerkraut und der weißen Pfeffersauce anrichten.
Tipps
Zubereitungs-Tipp:
Verwenden Sie eine feine Blutwurst, die gesamte Blutwurstmassse sollte gut aufgearbeitet sein. Die Blutwurst sollte vor dem einfüllen probiert werden. Sollte die Blutwurst noch etwas Würzung brauchen, so können Sie für die Blutwurst Zwiebeln gewürfelt mit Majoran anschwitzen und dann die aufgeschnittene Blutwurst dazu geben, erwärmen und gut vermischen. Nach dem erkalten kann die verfeinerte Blutwurstmasse zum füllen des Strudels verwendet werden.
Strudelteig erhalten Sie in allen Supermärkten oder bei Anbietern von Tiefkühlkost. Sogar in der Top-Gastronomie wird heute meistens fertig gewalztes Strudelblatt verwendet. Die maschinell hergestellten Strudelblätter sind gleichmäßig und hauchdünn, achten Sie beim Zubereiten des Strudels auf eine schnelle Verarbeitung des Teiges, da dieser sehr schnell austrocknet.
Wein-Tipp:
Zu diesem Gericht empfehlen wir einen grünen Veltliner oder trinken Sie ein gut gekühltes Bier.