Snacks und Getränke für die Party - und alle machen mit (I)

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Die Idee ist gut: Jeder steuert etwas bei, zum Essen, zum Trinken, Dessert - so bleibt nicht alles am Gastgeber hängen, der ja ohnehin genug mit dem Fest zu tun hat. Allerdings: Wenn man die Sache nicht ordentlich plant, stehen womöglich am Ende fünf Nudelsalate auf dem Buffet, die keiner mag, dafür fehlt#s am Brot, und niemand hat an ein Dessert gedacht. Deshalb ist Planung enorm wichtig. Man sollte die Aufgaben ganz gezielt nach Können (und Geldbeutel) verteilen und unsere Rezepte gleich mitliefern. Es sind Gerichte mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, die aber allesamt auch einen Abend lang auf dem Buffet eine gute Figur machen. Ein bisschen pfiffig darf es sein und so vielfältig und unterschiedlich, dass für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Damit man gleich zu Beginn etwas zu Beissen hat, solange das Buffet noch nicht eröffnet ist, ein paar Happen aus der Hand. Getränke Jeder bringt eine Flasche (oder auch mehrere) mit. Aber wehe, man nimmt darauf keinen Einfluss und sammelt nur ein, was die Gäste anschleppen! Höchstwahrscheinlich hat diese Mischung am nächsten Morgen dicke Häupter zur Folge. Also: Sie als Gastgeber geben die Richtung vor, lassen aber den Gästen ein wenig Freiheit, sich das Passende auszusuchen - wenn Sie es ihnen zutrauen! Freunde, die weniger fit in der Auswahl eines guten Rotweins sind, lassen Sie lieber einen Kasten Wasser besorgen, das man gegen den Durst schliesslich auch braucht - und vielleicht, um einen Wein zu Tipp geben, wo sie welchen Wein zum günstigen Preis finden - vielleicht regen Sie damit auch das Interesse der Freunde an. Wenn Sie am Wohnort keinen guten Händler oder Laden kennen, ist das Internet bei der Suche hilfreich und findet auch Händler, die Wein verschicken. Andererseits können Sie, wenn Sie wissen, dass einer der Gäste sich bei bestimmten Weinen besonders gut auskennt oder sich zum Beispiel aus dem Urlaub immer besondere Tropfen einer Region mitbringt, ihn motivieren, etwas Besonderes zu präsentieren. Welche Weine für einen langen Abend? Beachten Sie, dass einige Gäste vielleicht nur trockenen Wein mögen, andere aber nur lieber süss trinken. Wählen Sie keine zu mächtigen und schweren Weine, die machen eher müde - einfacher, junger Chianti oder Valpolicella, ein fruchtiger Silvaner oder Weissburgunder (vorzugsweise QbA oder Kabinett), ein feinfruchtiger Riesling - das wäre schon eine schöne Grundmischung. Ergänzen Sie diese Auswahl mit ein paar Flaschen Riesling Spätlese (vielleicht die Hälfte trocken und die andere lieblich, also ohne einen die Geschmacksrichtung beschreibenden Zusatz auf dem Etikett) und Trollinger aus Württemberg oder Spätburgunder (am besten vielleicht aus Baden, weil die am wenigsten Säure aufweisen und daher am bekömmlichsten sind), eventuell auch einem fruchtigen Beaujolais oder einem kräftigeren Rotwein aus Frankreich (Langüdoc), Italien (Nero d#Avola aus Sizilien), Österreich, Spanien (La Mancha) oder Übersee. All diese Weine sind preisgünstig, man sollte sie aber zuvor unbedingt probieren, denn an den Etiketten kann man oft nicht erkennen, wie sie ausfallen: Manchmal sind sie sehr mächtig, können aber, wenn sie ganz billig sind, auch mal schlichtweg dünn sein. Die perfekte Temperatur, das richtige Glas Den Weisswein sollten Sie gut kühlen - im Winter ja kein Problem, wenn man einen Balkon oder eine Terrasse hat. Eventuell von draussen Schnee oder Eis mitbringen und die Flaschen in einer Wanne oder einem grossen Eimer kühlen. Gegebenenfalls schon mehrere Tage zuvor in einer grossen Metallschüssel im Tiefkühler einen Eisblock herstellen, der den ganzen Abend über in einer Wanne nicht wegtaut. Oder in Joghurtbechern Eisklötzchen produzieren, die lange halten. Den Rotwein temperieren, also die klassische Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius annehmen lassen - nicht die heutige Zimmertemperatur ist gemeint! Bei 22 Grad Celsius wird jeder Rotwein völlig vom Alkohol überlagert, der flüchtiger ist und alle Feinheiten verdrängt. Und als Glas sollten Sie ein nicht zu empfindliches, aber auch nicht zu dickwandiges Glas mit bauchigem Kelch bereithalten, in dem sowohl die weissen als auch die roten Weine ordentlich zur Geltung kommen. Nehmen Sie keine langstieligen Gläser für die Party, denn die können leicht einmal umkippen. Und wenn Sie die Gläser mit verschiedenen bunten Bändchen kennzeichnen (einfach als Schleife um den Stiel binden), dann findet jeder Gast sein Glas leicht wieder und nervt Sie nicht andauernd mit der Bitte um ein neues Glas. Und für Wasser (oder Säfte) ein weiteres einfaches Glas bereitstellen (Kölsch- oder Altgläser sind besonders praktisch und preiswert), denn nichts ist ärgerlicher als Gäste, die aus durstiger Verzweiflung Wein statt Wasser zu trinken beginnen ... Rezepte: Gestreifte Salamibissen Käsebrotwürfel Gemüsestängel mit Dips Blumenkohlsalat mit Kapern Oktopus im Kartoffelsalat Salat aus Reiskornpasta mit Hähnchenbrust Spinatröllchen Gestreifte Beerencreme O-Titel: Snacks und Getränke für die Party - und alle machen mit (Info)

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