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Rezepte vom Chefkoch mit Fotos - Zutatenlexikon mit Fotos - Kochschule mit Foto - Kochrezepte mit Foto
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Roman2
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 9 Wohnort: 90513 Zirndorf
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Verfasst am: 21.01.2007, 10:34 Titel: Rezept für Grossmutter-Sülze (ohne Gelatine) |
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Hallo an Alle,
ich bin auf der suche nach einem Rezept zur Herstellung einer Sülze.
Aber so, wie es unsere Grossmütter gemacht haben, also mit Schweinsfüsschen, Schweinskopf, Gemüse etc. und auf keinen Fall mit Gelantine
Hat jemand von Euch so ein uraltes Rezept?
Würde mich freuen, wenn Ihr mir helfen könntet. _________________ Schöne Grüße ... Roman |
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Tim
Anmeldedatum: 30.11.2006 Beiträge: 57 Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am: 21.01.2007, 18:29 Titel: Omas Schweinekopfsülze |
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Hallo, Roman2!
Hier ein Ur-Rezept, das ich in vierter Generation in unserer Familie anwende:
Schweinekopfsülze
Zutaten:
1000 g Schweinekopf (Schnauze, Backe, Ohr),
750 g Spitzbeine,
1 großes Bund Suppengrün,
2 Stück mittlere Zwiebeln,
2 Stück mittlere Karotten (der Berliner nennt sie Mohrrüben),
1 Tasse grüne Erbsen (der Berliner nennt sie grüne Schoten) aus der Packung,
5 Stück mittlere Salz-, Wein- oder Gewürzgurken,
1 Tasse Weißwein,
1 Teel. frische Dillspitzen,
1 Teel. Majoran, gerebbelt,
1 Teel. Pimentkörner (Nelkenpfeffer),
1 Essl. eingelegte Kapern,
2 Stück Lorbeerblätter, frisch oder getrocknet,
Salz nach Geschmack,
etwas Essig und Zucker,
Pfeffer nach Geschmack.
Zubereitung:
Schweinekopf und Spitzbein mit kaltem Wasser gut abwaschen, in einem Topf geben und mit Wasser auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Suppengrün und Karotten putzen und säubern, Zwiebel pellen und vierteln. Gemüse, Zwiebeln und alle Gewürze zu dem Fleisch in den Topf geben. Auf kleiner Heizstufe so lange sacht köcheln lassen, bis sich das Fleisch von den Knochen löst. Des Öfteren den Schaum abschöpfen. Nach 30 Minuten die Karotten herausnehmen und mit den Gurken in kleine Würfel schneiden. Grüne Erbsen etwas salzen, leicht anzuckern und in Butter anschwitzen. Sie sollten noch etwas bissfest sein.
Das Fleisch herausnehmen, die Brühe durch ein Tuch oder feines Sieb durchseien und wieder zum Kochen aufsetzen. Jetzt den Wein dazugießen. Das Fleisch würfeln und in eine Schüssel geben. Kapern, Dillspitzen, Karotten- und Gurkenwürfel vorsichtig unter die Fleischwürfel mischen. Alles in eine Kastenform bringen, die vorher dicht mit Alupapier ausgelegt wurde, oder in eine dementsprechend große und ausgespülte Schüssel. Eine Alternative sind auch kleine Portionsförmchen oder Kompottschalen. Während dieser Arbeiten, von der noch kochenden Brühe das Fett abschöpfen. Die Brühe bis auf einen ¾ Liter einkochen und entfetten. Je nach Geschmack mit Essig und Zucker leicht säuerlich abschmecken, noch warm über das Sülzgut gießen und erkalten lassen. Bis zur völligen Erstarrung öfter umrühren. Zu der fertigen Sülze passt eine Zwiebel- Essig-Ölmarinade, Remolade oder Tatarsauce.
Tim wünscht dir nun ein gutes Gelingen. |
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Roman2
Anmeldedatum: 05.01.2007 Beiträge: 9 Wohnort: 90513 Zirndorf
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Verfasst am: 21.01.2007, 19:21 Titel: |
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Hallo Tim,
vielen Dank für Dein Rezept. Das hört sich sehr gut an. Ich werde es so schnell wie möglich probieren und dann berichten wie es geworden ist. _________________ Schöne Grüße ... Roman |
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Tim
Anmeldedatum: 30.11.2006 Beiträge: 57 Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am: 22.01.2007, 09:56 Titel: |
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Hallo Roman!
Das hört sich nicht nur gut an, es ist tatsächlich gut.
Vor 14 Tagen habe ich das Ur-Rezept jedoch etwas abgewandelt. Die Karotten ließ ich fehlen und ersetzte sie durch je zwei Esslöffel klitzekleine rote und gelbe Paprikawürfel, dazu noch zwei Esslöffel Zwiebelwürfel. Beides habe ich leicht gesalzen und gepfeffert und in etwas Butter bissfest angedünstet. Schmeckt mir und meiner Familie besser und gibt optisch noch mehr her. Ich hoffe, dass es mir meine vor Jahrzehnten verstorbene Oma verzeihen wird.
Solltest du einmal Sülze machen, so bin ich auf dein Ergebnis gespannt.
Mit freundlichen Grüßen
Tim |
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ThomasSixt Site Admin
Anmeldedatum: 27.06.2006 Beiträge: 1008
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Verfasst am: 22.01.2007, 16:07 Titel: |
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Hallo zusammen,
wunderbar - wie hier tolle Rezepte in Forum fliegen - da bekomme ich richtig Lust eines auszuprobieren...
Bin schon gespannt auf Eure Nachricht insbesondere vom Roman - wie das bei Ihm geworden ist.
Gruß vom chefkoch Thomas Sixt
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