Kürbis und Kürbis Rezepte
Kürbis und Kürbis Rezepte
Der Kürbis benötigt Wärme und Wasser für eine optimale Entwicklung. Am besten gedeihen Kürbisse im milden Wein- und Maisklima bei Jahresdurchschnittstemperaturen von + 7 Grad Celsius und 600 ml Niederschlag. Südhang und windgeschützt sind bei rauhem Klima günstig. Die frostempfindliche Direktsaat wird nicht vor dem 10. Mai, vorgezogene Pflanzen nicht vor dem 15 Mai ausgepflanzt. Der Kürbis benötigt viel Platz und wird in Reihenweiten von 1,5 bis 2,5m eingepflanzt - optimal sind leichte und humusreiche Böden. Der Erntezeitpunkt ist von der Sorte abhängig, generell vor dem ersten Frost, wenn die Schale nicht mehr mit dem Fingernagel eingedrückt werden kann. Der Kürbis sollte 8- 10 Tage an einem luftigen Platz bei 15- 20 Grad Celsius nachreifen. ![]() Eine weit verbreitete Kürbissorte ist der Baby Bear. Der Baby Bear hat eine dünne, feste und glatte Schale. Die fein gerippten Früchte sind kugel- bis flachrund und gold bis dunkelorange. Die Kocheigenschaften des Baby Bear: Das Fruchtfleisch schmeckt nussartig bis süß und ist geeignet für Suppen und Püree, Auflauf und Kuchen (Pumkin Pie). Der Baby-Bear ist der kleinste der Halloween sehr dekorativ und auch zum Schnitzen kleiner Laternen bestens geeignet. ![]() Eine ebenso bekannte Kürbissorte ist der Patisson. Der Patisson hat einen auffälligen gewellten Rand und ist je nach Sorte weiß über gelb bis dunkelgrün. Die jungen Früchte schmecken wie Zucchini, wenn diese unreif, d. h. in der Regel "handtellergroß" geerntet werden. Die Schale kann bei jungen Früchten mitgegessen werden. Mit zunehmender Reife der Frucht verflacht der Geschmack. Das Fruchtfleisch des Patisson ist geeignet für Suppen und Gemüse, Braten und Füllen, Dünsten und Füllen sowie in Scheiben geschnitten und paniert zum Fritieren bzw. Ausbacken in der Pfanne. Verarbeiten Sie nur junge Patisson, vollreife Früchte sind zwar gut lagerbar, schmecken aber sehr oft holzig und sind daher als Dekoration besser geeignet. ![]() Eine besonders wichtige Kürbissorte ist der steierische Ölkürbis. Der steierische Ölkürbis hat eine dunkelgrüne und leicht marmorierte Schale. Wenn der Kürbis reif wird wechseln sich die grün marmorierten Streifen mit orangegelben Streifen ab. Der steierische Ölkürbis wird zur Gewinnung der Kürbiskerne angebaut. Die Kürbiskerne sind in drei Kammern eingebettet, werden schonend getrocknet damit der nussartige Geschmack erhalten bleibt. Die Kürbiskerne werden auch zur Herstellung von Kürbiskernöl verwendet, weiters als Backzutat, Knabberkerne sowie in der Medizin verwendet. Kürbiskernöl ist übrigens nicht zum Braten geeignet. Das eher geschmacksneutrale Fruchtfleisch schmeckt am besten von unreifen Früchten, wobei das Fruchtfleisch des Ölkürbis kulinarisch gesehen eine untergeordnete Rolle spielt. ![]() Eine für die Küche unwichtige Kürbissorte sind Kalebassen. Nach der Ernte werden die Früchte frei hängend an einem warmen Ort luftig getrocknet. Im fertigen Zustand rasseln die Samen im inneren des Kürbis. Die getrockneten Kalebassen sind unbegrenzt haltbar und werden als Dekoration, Flaschen, Rasseln und Schüsseln verwendet. Hier finden Sie alle unsere Kürbis Rezepte: |