Histamine in Nahrungsmittel


Histamine in Nahrungsmitteln
Zutaten-Foto: Parmesan
Wichtig: Dieser Artikel gibt keine medizinische Auskunft, befragen Sie bei Beschwerden in jedem Falle Ihren Hausarzt.

Wenn bei Ihnen eine Histamin- Intoleranz festgestellt wurde, können Sie bestimmte Nahrungsmittel von Ihrem Speiseplan streichen oder müssen diese eventuell ganz meiden.

Alkohol:
Bevorzugen Sie Weißweine oder weißen Sekt, diese enthalten weniger Histamin als Rotweine oder roter Sekt und Champagner. Generell sollten Sie junge Weine trinken.

Dessertweine können sehr viel Histamin enthalten - daher besser vermeiden. Trinken Sie generell keine Spirituosen.

Milch und Milchprodukte:
Käse mit langer Reifezeit sollten Sie generell vermeiden, ebenso Rohmilchkäse. Nehmen Sie bevorzugt Frischkäse in den Speiseplan auf. Versuchen Sie Schafmilchkäse, wird sehr oft gut vertragen.

Fisch und Meeresfrüchte:
Essen Sie nur absolut frischen Fisch oder Tiefkühlfisch. Fisch gehört in den Kühlschrank, Konserven sollten sofort nach dem Öffnen gegessen werden. Makrelen, Makrelenhecht, Thunfisch, Sardinen und Heringe sind besonders anfällig für Histaminbildung. Vorsicht auch bei eingelegten Fischprodukten wie Rollmops (Essig) und auch bei Räucherfisch.

Fleisch und Fleischprodukte:
Frischfleisch enthält kaum Histamin, durch Lagerung und Reifung kann der Histamingehalt jedoch steigen. Essen Sie möglichst frisches Fleisch. Bei Wurstprodukten und Schinken ist generell Vorsicht geboten.

Gemüse:
Tomaten, Spinat, Avocado, Auberginen sollten gemieden werden. Blanchierte Tomaten werden in manchen fällen gut vertragen. Besonderes Augenmerk auf behandelte und haltbar gemachte Nahrungsmittel legen: Sauerkraut, eingelegte Gurken, Mixed Pickles sind problematisch.

Besonders empfindliche Menschen sollten nachfolgende Nahrungsmittel austesten - die so genannten Histaminliberatoren sollen im Körper unspezifisch Histamine frei setzen:

Schokolade, Orangen, Grapefruits, Bananen, Ananas, Papaya, Himbeeren, Birnen, Tomaten, Hülsenfrüchte, Nüsse.

Jede Histamin- Intoleranz ist individuell und kann je nach äußeren Umständen stärker oder schwächer auftreten. Die Nahrungsmittel müssen individuell getestet werden.

Wichtig: Dieser Artikel gibt keine medizinische Auskunft, befragen Sie bei Beschwerden in jedem Falle Ihren Hausarzt.

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