Histamine InfoWichtig: Dieser Artikel gibt keine medizinische Auskunft, befragen Sie bei Beschwerden in jedem Falle Ihren Hausarzt. Histamine oder Biogene Amine in der Nahrung ![]() Histamin ist eine natürliche Substanz, welche in Nahrungsmitteln vorkommt, aber auch vom Körper selbst produziert wird. Biogene Amine: Biogene Amine sind Eiweißsubstanzen, neben Histamin sind noch Tyramin, Adrenalin und Serotonin bekannt. Die organischen Verbindungen sind in der Natur weit verbreitet und entstehen durch chemische Umwandlung von Aminosäuren. Als Körpereigene Botenstoffe erfüllen diese Substanzen wichtige Aufgaben in unserem Körper. Ein zu viel an Histamin bzw. Biogenen Aminen verursacht bei manchen Menschen unangenehme Reaktionen wie Kopfschmerzen und Durchfall. Diese "Histamin Unverträglichkeit" wird durch ein Überangebot an Histamin im Körper ausgelöst. Histamin ist zur Regulation der Körperfunktionen wichtig (Adrenalinausschüttung) und beim Auftreten von Allergischen Reaktionen als Entzündungsstoff beteiligt. Ein zuviel an Histamin, aufgenommen durch die täglich Nahrung kann dadurch die bereits genannten Reaktionen hervorrufen. Menschen mit echten Allergien können daher für eine Histamin- Intolleranz besonders anfällig sein. Symptome der Histamin- Intolleranz - Häufige Kopfschmerzen, auch Migräne - Chronisch erniedrigter Blutdruck - Atemwegsbeschwerden - Verlegte und rinnende Nase - Herzrhythmusstörungen - Magen- und Darmbeschwerden - Juckreiz, Ausschlag, Hautrötungen Die Beschwerden können nach dem Essen (10-120 Minuten) eines histaminhaltigen Nahrungsmittels auftreten und Stunden bis Tage andauern. Histaminreiche Nahrungsmittel: Thunfisch, Makrele, Sardellen, Emmentaler, Camembert, Edelpilzkäse, Salami, Rohschinken, Sauerkraut, Rotwein, Bier, Weißwein, Tomaten, Spinat, Auberginen, Avocados, Brennnessel. Diese Nahrungsmittel sind bestenfalls zu meiden. Histamin ist thermostabil, kann also weder durch erhitzen noch durch tiefkühlen zerstört werden. Besondere Tipp: Nahrungsmittel absolut frisch zubereiten, nicht bei Zimmertemperatur lagern (Histamin kann entstehen), Speisen nicht aufwärmen. Alle tierischen und pflanzlichen Lebensmittel optimal im Kühlschrank lagern. Nur frische Nahrungsmittel verwenden. Wichtig: Dieser Artikel gibt keine medizinische Auskunft, befragen Sie bei Beschwerden in jedem Falle Ihren Hausarzt. Histaminarm kochen und histaminarme Rezepte |