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Verfasst am: 12.07.2006, 14:36 Titel: Histaminintoleranz Statement von Christine Gsöllpointner |
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Histaminintoleranz von Christine Gsöllpointner Diätologin im Privatkrankenhaus Goldenes Kreuz
Histamin ist eine körpereigene Substanz, die insbesondere beim Auftreten allergischer Reaktionen eine zentrale Rolle spielt. Histamin kommt aber auch in manchen pflanzlichen Nahrungsmitteln vor und kann außerdem in Lebensmitteln gebildet werden, welche durch Verarbeitung, Reifung und Lagerung biochemischen und mikrobiellen Veränderungen unterliegen. Die Histaminunverträglichkeit kann durch eine vermehrte Zufuhr von Histamin, durch einen Mangel des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder durch die Blockierung des Enzyms durch bestimmte Medikamente bedingt sein. Dadurch bleibt Histamin länger im Blut und kann bei überempfindlichen Personen folgende Beschwerden verursachen: Niesreiz, Kopfschmerzen, Magen-Darmbeschwerden, Asthma bronchiale und Hautjuckreiz.
Die häufigsten Auslöser von Beschwerden sind: Alkoholische Getränke (besonders Rotwein), Käse, Schokolade, Salami, Rohwürste, Nüsse, Tomaten, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Spinat und Fisch. Die individuell verträgliche Menge an Histamin ist im Einzelfall immer auszutesten – am besten, indem Sie histaminhältige Lebensmittel anfangs völlig meiden. Eine Ernährungsumstellung sollte nur nach eindeutiger Diagnose durchgeführt werden. |
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