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Verfasst am: 12.07.2006, 14:30 Titel: Kuhmilcheiweißallergie Statement von Christine Gsöllpointner |
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Kochrezepte mit Bild zum Thema kuhmilchfrei kochen
Kuhmilcheiweißallergie
von Christine Gsöllpointner Diätologin im Privatkrankenhaus Goldenes Kreuz
Die Kuhmilcheiweißallergie äußert sich in verschiedenen Symptomen. Die am häufigsten betroffenen Organsysteme sind der Gastrointestinaltrakt, der Atemtrakt und die Haut. Da Kuhmilch meist das erste fremde Antigen ist, dem Kinder ausgesetzt sind, ist die Kuhmilchallergie die häufigste allergische Erkrankung beim Neugeborenen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich das Lactglobulin beim Kochen verändert. Ebenso kommt es zu Veränderungen durch enzymatische Spaltung. Daher ist die Verträglichkeit von abgekochter Milch, Topfen, Joghurt und Käse weitaus günstiger. Grundsätzlich sollten jedoch alle Kuhmilchprodukte gemieden werden.
Achten Sie beim Einkauf immer auf die Zutatenliste. Finden Sie auf dem Etikett folgende Angaben, so ist teilweise Kuhmilch im betreffenden Produkt verarbeitet worden: Milchpulver, Milchelemente, Milchserum, Milchserum in Pulverform, Topfen, Natriumkasein, Kaseine, Kaseinate, Milcheiweiß, aufgeschlossene Milcheiweiße, Milchfette, Lactalbumine, Milchzucker, Laktose.
Alternativen wären für Sie Reis-, Soja-, Stuten-, oder Ziegenmilch, ebenso wie Tofu und reiner Schafkäse (Mischung mit Kuhmilch teilweise möglich). |
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