Archiv der Kategorie ‘fun and taste in the city‘

 
 

Suppentest die Erste - Tomatensuppe

Nach einigen Tagen Abwesenheit im Büro aufgrund einer Grippe nun der erste Suppentest. Die Suppen, die momentan von Fa. Knorr in ganz Wien beworben werden sind sehr schwer zu bekommen, zwei Sparmärkte und 2 Billa- Supermärkte hatten die Suppe nicht im Programm. Ärgerlich für den Konsumenten, wenn ein so schön beworbenes Produkt nicht auffindbar ist. Wieder einmal ein tolles Signal, wie gut Vertrieb und Marketing in großen Firmen zusammen arbeiten. So well, die Suppe erhalte ich schließlich in einem Merkur Supermarkt. Nun zum Test der Tomaten- rote Rüben - Paprika farbenfroh Suppe: Kurz gesagt - der Titel der Suppe und die farbenfrohe Verpackung lässt großes erhoffen - leider schmeckt die Suppe wie eine leichte Tomatensuppe, gut - wenn man auf ein kleines Paprika- Stückchen beißt kommt ein wenig Aroma von der Paprika ins Spiel, mehr war da aber nicht. Warum heißt diese Suppe nur so? OK - hat das Marketing entschieden. Grundsätzlich ist die Suppe gar nicht so schlecht - ich frage mich nur, warum da so viele seltsame Sachen in das Suppenpulver kommen so zum Beispiel “Milchpulver”. Meine Empfehlung: Suppe, wenn keine Zeit ist probieren, ansonsten etwas Brühe aus dem Reformhaus mit Tomatenmark verfeinern, etwas Sahne dazu und eine selbst gekochte Suppe genießen.

Starbucks schließt alle Läden in den USA für 3 Stunden - Panik bricht aus

Ein wirklich vergnügliches Filmchen von der letzten Starbucks Schließung für 3 Stunden. Der Grund - eine USA- weite Barista Schulung… Schaut Euch das mal an, ist mehr als vergnüglich:

Starbucks geschlossen

Nespresso sollte das auch mal probieren, ein gelungener PR- Gag!

Knorr und das Suppenexperiment

Sagenhafte Werbekampagnen laufen gerade in Wien, die Citylights sind vollgepflastert und es sollte nun auch der letzte Wiener begriffen haben - Knorr hat neue Suppen im Programm.

Bevor ich nun über die Geschmacks- Kombinationen berichte, möchte ich gerne zu einem Test aufrufen - “Menschen, Menschen, kauft diese Suppen, wenn sich die Werber da schon so viel Mühe geben - lasst uns die Suppen probieren und dann stellt hier alle Eure Kommentare zur Suppenküche rein. Ich werde morgen schon mal den Anfang machen, egal wie viele mitmachen ich bin gespannt auf den Geschmack.

Nun zu den Suppen:

Weiße Karfiol (Blumenkohl) und Spargelsuppe mit Lauch

Gelbe Suppe mit Kürbis, Mais und nochwas

Tomate Paprika und Rote Rübe

Super, da war mal jemand wirklich kreativ - der Suppentest folgt morgen und was meint ihr?

Ein Abend bei Österreicher im MAK

Kennt Ihn doch fast jeder in Österreich, den Helmut Österreicher - hat er doch viele Jahrzehnte im bekannten Steirereck den Kochlöffel geschwungen und dabei die Gourmetseelen zum tanzen gebracht.

Heute ist er der Patron eines Gasthauses im bekannten MAK mitten in Wien. Die Restauration wird als Gasthaus geführt - die Location ist absolut einzigartig und wohl von Wien bis Hamburg kaum zu toppen.

Da sitzen wir nun also mit einigen netten Freunden und bestellen uns eine Flasche Prosecco. Leider ist die Enttäuschung groß, als man uns eine Flasche mittelmäßigen Frizzante mit einem eleganten Flaschendreh präsentiert - doch der Schraubverschluss ist so schnell geöffnet, da kann keiner mehr etwas sagen.

Ich bin etwas irritiert, haben die Betreiber des Gasthauses etwa nicht Herrn Österreicher gefragt, nach einem guten Prosecco, oder einem tollen Sekt, der dieser Restauration gemäß wäre? Nichts gegen Frizzante, aber diesen servierten Frizzante trinke ich nicht einmal zu Hause.

Geschmacklosigkeit ist etwas trauriges Punkt
Nun gut, schließlich beschließen wir in gemeinsamer Runde den “Frizzante”, der uns als “Prosecco” verkauft wird, stehen zu lassen und gleich zum Weißwein über zu gehen. Das wird auch gleich erledigt, da heute aber nicht unser Abend ist, wird der Weißwein gleich einmal warm serviert vom geschulten “Österreicher- Personal”.

Unsere Anfrage nach Eiswürfel wird natürlich erst einmal ignoriert, nach zweiter Randale bekommen wir schließlich auch diese serviert. Nun gut ist ja ein Gasthaus und kein 3 Sterne Laden.

Es folgt die Bestellung des Essen - eine schöne Speisekarte, da bekommt man richtig Appetit. Ich entschließe mich für die sichere Österreich - Variante, eine Rindfleischsulz und danach ein Wiener Schnitzel.

Ich fasse zusammen: Die Rindfleischsulz war die fadeste Angelegenheit, die sich jemals eine Sulz nennen durfte - der Koch dürfte keine Ahnung haben und sollte sich einmal mit der Zubereitung eines geschmackvollen Sulzenstandes auseinander setzen. Probieren wäre hin und wieder sinnvoll. Der dazu servierte Vogerlsalat war sandig, zerdrückt und nicht mariniert - das könnt man sich auch in einem Gasthaus besser erwarten.

Das Wiener Schnitzel war geschmacklich eine Offenbarung - genau wie es sein soll, gut gemacht Team Österreicher!

Meine Nachbarin, eine attraktive Amerikanerin hat sich Butterschnitzel bestellt und wundert sich über die beiden, servierten Frikadellen. Diese sind noch dazu versalzen, was dafür den Weinkonsum in die Höhe treibt. Der Rest vom Tisch genießt Pfifferlinge (leider auch sandig), einen Zander - sehr lecker in Optik und Geschmack.

Insgesamt eine Abend voller Überraschungen - Herr Österreicher ist nicht persönlich anwesend, jedenfalls haben wir ihn weder im Gastraum noch in der Küche entdeckt. Wir hatten neben dem, nicht wirklich gelungenen gastronomischen Theater, einen sehr netten Abend. Die Gesellschaft war äußerst angenehm, da kann man das drumherum bei weitem leicht ertragen. Schade war nur die Rechnung am Ende des Abends, für 130 Euro pro Paar sollte man gerade in Wien und bei diesem Namen sich bei weitem Besseres erwarten.