Mraz und Sohn die erste 2008
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360°food
Nach einigen Tagen Abwesenheit im Büro aufgrund einer Grippe nun der erste Suppentest. Die Suppen, die momentan von Fa. Knorr in ganz Wien beworben werden sind sehr schwer zu bekommen, zwei Sparmärkte und 2 Billa- Supermärkte hatten die Suppe nicht im Programm. Ärgerlich für den Konsumenten, wenn ein so schön beworbenes Produkt nicht auffindbar ist. Wieder einmal ein tolles Signal, wie gut Vertrieb und Marketing in großen Firmen zusammen arbeiten. So well, die Suppe erhalte ich schließlich in einem Merkur Supermarkt. Nun zum Test der Tomaten- rote Rüben - Paprika farbenfroh Suppe: Kurz gesagt - der Titel der Suppe und die farbenfrohe Verpackung lässt großes erhoffen - leider schmeckt die Suppe wie eine leichte Tomatensuppe, gut - wenn man auf ein kleines Paprika- Stückchen beißt kommt ein wenig Aroma von der Paprika ins Spiel, mehr war da aber nicht. Warum heißt diese Suppe nur so? OK - hat das Marketing entschieden. Grundsätzlich ist die Suppe gar nicht so schlecht - ich frage mich nur, warum da so viele seltsame Sachen in das Suppenpulver kommen so zum Beispiel “Milchpulver”. Meine Empfehlung: Suppe, wenn keine Zeit ist probieren, ansonsten etwas Brühe aus dem Reformhaus mit Tomatenmark verfeinern, etwas Sahne dazu und eine selbst gekochte Suppe genießen.
Ein wirklich vergnügliches Filmchen von der letzten Starbucks Schließung für 3 Stunden. Der Grund - eine USA- weite Barista Schulung… Schaut Euch das mal an, ist mehr als vergnüglich:
Nespresso sollte das auch mal probieren, ein gelungener PR- Gag!
Henning, Gewinner der Küchenschlacht darf neben den Profiköchen “Dienst” tun und dabei über seine selbständige Tätigkeit berichten. Er macht wohl Seminare zum Thema Teambildung und schickt die Teilnehmer an den Herd. ZDF: Bitte zukünftig die Telefonnummer einblenden, damit man das gleich buchen kann.
Tolle Sachen werden heute wieder gekocht - besonders Andreas C. Studer sticht mit seinem Gericht mit Papaya hervor. Mario macht schöne Hippen (etwas dunkel). Ansonsten ist das am heutigen Freitag ein “Saubärenkochen”, seltsame Ringe an den Händen, Arbeitsplätze schmutzig, fettig, sogar Kerner muss zum Aufputzlappen greifen.
Das Gericht von Henning sieht nun leider sehr seltsam aus - die Sahne scheint (fast) geronnen, die Kombination der Zutaten ist richtig deutsch. Schmeckt aber total lecker - sagen die Köche obwohl Sarah gleich mal nachstochert. Die Köche sind sich noch nicht einig. Für mich sieht die Speise ein wenig aus wie Krankenhauskost. Studi überlegt schon krampfhaft, was er sagen soll. Und ehrlich, Herr Kerner, kann das nicht gewesen sein. Frau Wiener kocht nach dem Prinzip “alle Zutaten mal zusammenwürfeln” ein Gericht: Rote Beete, Rosmarin, Trüffel, Rosenkohl, Risotto, Lamm. Jetzt folgt noch die Argumentation zum chemischen Trüffelöl - echt der Hammer, das ist der neueste Trend. Zuerst führen Spitzenköche und Sternköche 15 Jahre lang Trüffelöl ein - jetzt ist das auch beim Endverbraucher angekommen - und jetzt ist es plötzlich schlecht? Als nächstes bitte die gekörnte Hühnerbrühe abschaffen. Trüffel und Rote Beete - tolle Kombi, aber nur wenn der Trüffel nach nichts schmeckt. Das beste an der ganzen Sendung - Kerners Kommentare und Frau Wiener im Minirock. Nicht zu vergessen die perfekt geformten Sorbetnocken vom sympathischen Spitzbärtchen Ralf Zacherl.